Die Pforte

Ich hänge meine Sorgen
an die Sichel des Mondes
stemme mich
gegen den Wind der Angst
laufe um die Wette
mit den Wellen der Zeit
locke die Sonne
nach dem Wolkenbruch
und gehe meinen Weg
über die Farben des Regenbogens

endlich alles lassen können
nicht mehr jagen, nicht mehr rennen
irgendwo in ruhe stehen
und sich selbst im spiegel sehen
sitzen, träumen, sich bescheiden
aufhörn, andre zu beneiden
fern, ganz fern die pforte ahnen
nicht mehr fliehen aus den bahnen
leise werden, augen schließen
bis die ströme wieder fließen
nichts mehr wollen, nichts mehr hoffen
und die pforte steht weit offen ...

24.9.08 17:04

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